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Kanusport

Text: DKV & Hannes

Das ist die Fortbewegung eines Kanus oder Kajaks mittels Paddel (Doppelpaddel oder Stechpaddel). Die einzelnen Paddelschläge werden dabei genutzt, um das Boot voranzutreiben, abzubremsen, zu steuern oder dem Boot zusätzliche Stabilität und Gleichgewicht auf dem Wasser zu geben.

Faszination Wandersport
Dem Alltag entfliehen und Entspannung und Erholung auf ruhigen Flüssen und Seen finden. Genießt du das Dahingleiten der Boote und einmalige Landschaften aus ganz neuer Sicht. Entdecke du die Natur neu - Pflanzen und Tiere, die Du nur so erleben kannst. Dabei bleibt die Sportlichkeit nicht auf der Strecke. Nicht immer hilft die Strömung, das Fahrtziel schnell zu erreichen - oft spielen Wind und Wetter uns einen Streich, doch das ist gerade die Herausforderung die wir wollen.
Natur vom Wasser aus erkunden, idyllische Landschaften jenseits des Massentourismus erleben: Die meisten Kanu-Fans sind dem Kanuwandern zugetan. Beschauliches Wasserbummeln, Fahrten über Seen und gemächlich strömende Gewässer vermitteln Ruhe und Erholung vom Stress des Alltags.

Dem Kanuwanderer zeigt sich die Landschaft in einer völlig neuen, ständig wechselnden Perspektive. Die atemlose Stille und ungeahnte Ruhe bei der Befahrung urwüchsiger Gewässer vermitteln neben dem Hauch von abenteuerlichem Erlebnis den nachhaltigen Eindruck von der Urkraft der Natur.

Faszination Wildwassersport
Action und Fun! Hier steht die sportliche Herausforderung im Vordergrund. Bootsbeherrschung, >>Paddeltechnik und >>Eskimorolle (auch Kenterrolle) genannt, sind Dinge die gelernt seine wollen. Ob auf sportlichen Kleinflüssen oder in klassischen Wildwasserrevieren, bist du umgeben von herrlicher Landschaft oder imposanter Bergkulisse. Du erfährst viel über Teamgeist, Verantwortung für den Anderen und Kameradschaft, die in Extremfällen lebenswichtig sein kann. Diese Werte wollen wir gerade unseren jüngeren Aktiven vermitteln.

Die Herausforderungen des Flusses an Reaktionsschnelligkeit und das Zusammenspiel von Kraft und Geschicklichkeit lassen eine Fahrt zum abenteuerlichen Erlebnis werden.
Entsprechend der individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten kann der Paddler Flüsse unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auswählen und so die geeignete Herausforderung finden.
Wer sich nicht im Kanu alleine auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen will, kann sich mit Gleichgesinnten zusammen tun und den Fluss beim Raften in einem Schlauchboot bezwingen.

Paddeln ist ganz einfach – wenn man genügend geübt hat. Es ist wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man einmal Radfahren kann, verlernt man es nie. Natürlich kann man versuchen, sich das Kanufahren selbst beizubringen; dies ist aber die mühseligste Variante. Am besten ist das Paddeln im Verein zu erlernen. Viele Vereine bieten Kanukurse für Anfänger an, die auch von Nichtmitgliedern besucht werden können.
Paddeln kann in jedem Alter betrieben werden. Um selbstständig paddeln zu lernen, sollten Kinder 8 Jahre alt sein. Unabhängig vom Alter müssen Paddler schwimmen können, um im Falle einer Kenterung das sichere Ufer erreichen zu können.

Paddel – Training stärkt den Rumpf effektiver als Fitnessstudio-Training!

Paddeln ist also nicht nur Wassersporttrend, sondern jetzt nachgewiesenermaßen auch ein veritables Training für die Rumpfmuskulatur. Denn neben dem Kraftzuwachs durch die Paddelschläge erfordert das kippelige Boot eine Aktivierung und Mobilisierung der tieferen Muskelschichten, vergleichbar mit einem Wackelbrett oder dem Workout auf einer Vibrationsplatte. Noch anspruchsvoller wird das Halten der Balance in größeren Wellen und bei Strömung. Beim Paddeln sind vor allem eine starke Arm- und Schulterpartie sowie Rumpf- und Rückenmuskulatur ausschlaggebend. Ein 30 bis 60-minütiges Ausdauertraining, das mehrmals in der Woche durchgeführt wird, ist als anerkannte Therapieform nachgewiesen.